wer, wieso, warum . . . ? !

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Ralf Gutmann 2018
Ralf Gutmann 2018

Die Welt entdecken

            - mit der Kamera!


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Seit meiner Jugend gehört die Photographie zu meinem Leben, mit ein paar längeren Pausen, in denen ich mir die Welt lieber gleich angekuckt habe ;-}

Die Photographie - das Zeichnen mit Licht - hat mir das Sehen bei­ge­bracht und mich begleitet auf der Suche nach Schönheit und Sinn in dieser Welt.

Jeder sieht die Welt anders, wenn man so will, sieht jeder eine ande­re Welt. Se­hen fin­det zu 99% hinter den Augen statt, im Laby­rinth unserer Ner­ven­zellen, unseres Wis­sens und uns­erer Er­fah­rungen. Die Photo­graphie war und ist für mich das Mittel - oder der Ver­such ;-} - mein per­sön­liches Er­leben und Ent­decken mit an­deren Men­schen zu tei­len, zu zei­gen, wie sich mir Welt dar­stellt.

Seit 2008 fin­det Magirus Deutz 120 R80 das auf einer er­weiter­ten Basis statt, da ich nun die meiste Zeit mit meinem zum Wohn­mobil um­ge­bau­ten klei­nen Reise­bus unter­wegs bin. Be­son­ders das Inter­es­sen­ge­biet "Licht und Land­schaft" pro­fi­tiert mit Abend- und Mor­gen­stim­mungen davon. Im Übergang zwischen Tag und Nacht ist für mich jedesmal die Ewigkeit greifbar - so und doch jedesmal anders war das schon vor Millionen von Jahren, und wird es in Mil­lionen von Jahren sein, wenn wir Menschen nicht einmal mehr eine Rand­notiz der Geschichte die­ser Welt sein werden . . .

Überhaupt, die Zeit - für mich ein zen­trales Thema in der Photo­graphie. Eine Photo­graphie ist ein zwei­dimen­sionaler Aus­schnitt aus einer mindes­tens vier­dimensio­nalen Reali­tät (die 3 Raum­dimen­sionen und die Zeit, re­du­ziert zu­dem um die Wahr­neh­mung von Ge­ruch, Ge­schmack und tak­tilem Füh­len). Ir­gend­wo zu Hause zwi­schen 1/4000 sec und ∞ , Vergänglichkeit und Ewig­keit.

Abendhimmel am Mediterranum

Immer noch - obwohl sie schon zu analogen Zeiten den Mythos der "objektiven" Dar­stellung ver­loren hat - bewegt sich die Photo­graphie auf dem schmalen Grat zwischen Reali­tät und Fik­tion, Repli­kation und Krea­tion. Sie ist jeweils beides, und für mich damit das Medium, mein er-Leben dieser Welt zum Be­trachter zu trans­por­tieren.

Zu Dank verpflichtet bin ich Andreas Feininger, der mir mit seinem künstlerischen Ansatz und dem Hinweis auf die Unterschiede zwischen der Sichtweise der Kamera und dem menschlichen Auge (während damals die meisten Photo-Lehrbücher die Ähnlichkeiten betonten) den ent­schei­denden Schups in die richtige Rich­tung gegeben hat. Seine Bücher sind für mich auch in der Zeit der digitalen Photo­graphie immer noch eine Empfehlung wert!

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Betrachten meiner Photos. Wenn Sie Ihnen gefallen, dürfen Sie mir das gerne mitteilen.